Kategorie: China

Opinion: On coronavirus, Singapore shows the way

Europe’s citizens are paying for their leaders‘ late reaction to the coronavirus outbreak with their personal freedom. Their governments could have learned from Singapore.

The coronavirus outbreak has turned the world upside down. Democratic and „free“ European countries such as Austria have locked up their citizens and consider tracking their phones while, ironically, citizens in „unfree“ Asian states like Singapore enjoy more freedom than in any Western European in the last few weeks.

Despite its economic and geographic links to China, Singapore has managed to keep virus numbers low and public life almost unaffected. Europe could have learned from that.

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Singapur kämpft besonnen gegen das Virus – Europas Radikalität erschreckt mich

„Ich wünschte, ich wäre wieder in Singapur“, denke ich und schaue aus dem Fenster meiner Wohnung auf die geisterhaft leere Straße der Wiener Innenstadt. Die Sonne scheint so schön, sie macht die Ausgangsbeschränkung noch schmerzhafter. 

Seit die österreichische Regierung am Sonntag im Eilverfahren das „Corona-Gesetz“ verabschiedet hat, dürfen mein Freund und ich nur noch raus, falls wir jemandem helfen müssen oder um Lebensmittel und Medikamente zu besorgen. Die Restaurants und Cafés haben zu, wir kochen drei Mal am Tag selbst, manchmal stellt uns die Mutter meines Freundes Essen vor die Tür, aus Angst sich anzustecken, obwohl es uns gut geht. Ich mache morgens Yoga zuhause anstatt in meinem Studio, das zu hat, genauso wie alle Spiel-und Sportplätze. Würden wir auf einen dieser verbotenen Plätze gehen, drohte uns eine Geldstrafe bis zu 3600 Euro. Am Montag waren wir noch spazieren und haben uns auf dem menschenleeren Naschmarkt wie in einem Apokalypse-Film gefühlt. Ich hatte meinen Presseausweis dabei, falls uns die Polizei anhält. Sie ist unterwegs um „Versammlungen“ von über fünf Personen aufzulösen. Behörden dürfen „Zwangsmittel“ anwenden, die Miliz und Zivildiener helfen aus. Ob ich noch spazieren gehen darf, ohne verhaftet zu werden? Niemals hätte ich gedacht, dass ich mir als Europäerin diese Frage stellen würde. In einem autokratischen Staat vielleicht, aber doch nicht hier.

Museumsquartier Wien am ersten Tag des Lockdowns 16. März 2020
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Auch China hat seine eigene Troll-Armee

Dieser Beitrag erschien zuerst auf wired.de

Die chinesische Regierung fälscht laut einer neuen Studie jährlich fast 500 Millionen Social-Media-Posts, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Das soll psychologisch besser funktionieren als klassische Zensur. 

Schon lange vermuten Experten, dass die Kommunistische Partei in China bis zu zwei Millionen Online-Propaganda-Helfer einsetzt, um die öffentliche Meinung in sozialen Medien zu infiltrieren. Eine neue Harvard-Studie bestätigt das jetzt. 500 Millionen Posts im Jahr, einer von 178 Beiträgen in Chinas Mikro-Blogs, stammt demnach von  sogenannten „Fifty-Cent-Arbeitern“. Die heißen so, weil sie angeblich 50 Cent für jeden Fake-Post von der Regierung gezahlt bekommen.

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