Kategorie: Digitalisierung (Seite 2 von 4)

Autonomes Fahren: „Verantwortung trägt immer der Mensch“

Bild: Opel

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf wired.de 

Motor an, Augen zu und zurücklehnen: Das Auto der Zukunft kommt ohne aktiven Fahrer aus, Unfälle soll es nicht mehr geben. Und wenn es doch mal kracht? Die Verantwortung liege immer noch beim Menschen und nicht bei der Maschine, sagt die Technikphilosophin Janina Loh. 

Nicht selbst zu fahren, hat viele Vorteile. Schlafen, im Internet surfen, arbeiten – all das soll in Zukunft im autonomen Auto möglich sein. Um Zusammenstöße mit anderen Fahrzeugen müssen sich Insassen nicht sorgen. Das besagt zumindest die Vision-Zero-Theorie, denn wenn alle Autos vernetzt und wissen wie weit sie voneinander entfernt sind, könne es auch keine Unfälle mehr geben.

Die Technologie für autonomes Fahren ist jedoch noch nicht voll ausgereift. Dass Systeme teilweise ausfallen oder Komponenten nicht richtig funktionieren ist nach wie vor nicht auszuschließen. Was passiert also, wenn es gefährlich wird? Wie entscheidet sich das autonome Fahrzeug, wenn es entweder in eine Betonwand, einen Abhang hinunter oder in eine Menschengruppe hineinfahren müsste? Und wer trägt die Verantwortung für einen Unfall, wenn der Fahrer nicht mehr eingreifen kann? weiterlesen →

Der Code für ein neues Leben

Dieser Radiobeitrag lief zuerst im dradiowissen.de und kann hier nachgehört werden. 

„Re:coded“ ist eine Programmierschule im Nordirak, die Geflüchteten das Coden im Schnelldurchlauf beibringt. Das ist eine Perspektive für die Schüler, aber auch eine kostengünstige Lösung für Unternehmen.

An der Re:coded Programmierschule lernen rund vierzig Geflüchtete zwischen 25 und 35 Jahren in sechs Monaten zu coden. Die Männer und Frauen an den Laptops sind Kriegsflüchtlinge. Sie kommen aus Aleppo, Damaskus oder Mossul.

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Hoffen auf Likes

Julia und Albina sind Blogger und Influencer. Mehrmals die Woche schicken ihnen Modemarken umsonst Klamotten, Schuhe und Schminke. Diese sollen Julia und Albina auf Snapchat, Instagram und ihrem Blog „authentisch“ präsentieren und dafür möglichst viele Likes von ihren Fans sammeln. Das Handy legen sie selten aus der Hand, jeder Moment wird auf unterhaltsame Art gepostet und geteilt. Doch während Julia bereits über 20,000 Follower zählt, steht Albina mit knapp über 1000 Fans noch am Anfang. Gemeinsam dokumentieren sie ihren Alltag.

Dieser Film wurde gemeinsam mit Charlotte Schönberger produziert und erschien zuerst auf ze:tt

Bureaucrazy – App gegen Ämter

Formulare, ungeklärte Zuständigkeiten, Behördendeutsch. Die syrischen Brüder Munzer und Mohammad Khattab sind seit einem Jahr in Deutschland. Seit ihrer Ankunft versuchen sie, sich in den Wirren der deutschen Bürokratie zurecht zu finden.

Eine App soll helfen. Die Brüder haben sie programmiert, auch damit andere Neuankömmlinge es leichter haben. „Bureaucrazy“ übersetzt Behördendokumente und hilft bei der Orientierung im Berliner Behörden-Wirrwarr. Programmieren haben sie an der ReDi-School gelernt. Das Berliner StartUp will Geflüchtete in die IT-Branche vermitteln. Die App der Khattab-Brüder ist noch nicht auf dem Markt – bisher fehlt die Finanzierung.

Wer „Bureaucrazy“ unterstützen möchte, kann das hier tun: http://bit.ly/2bsa8vh

Ein Film von Christina zur Nedden und Gesa Steeger.

Kamera: Philipp Meise
Montage: Olaf Voigtländer

Liebe Erwachsene, die TINCON ist nur für Jugendliche, aber wir waren für euch da

Dieser Beitrag erschien zuerst auf wired.de

Plötzlich Millionen Fans – wohin mit der Verantwortung?“ So fragt jemand, der für Jugendliche ein Star ist. Derzeit in Berlin sogar zum Echt-Anfassen, denn Oguz Yilmaz von Y-Titty ist einer der Speaker auf dem Tincon-Festival über alles, was Jugendliche digital so machen. Die erwachsene WIRED-Reporterin durfte nur kurz mal rein.

Auf dem ersten Festival für digitale Jugendkultur – der TINCON –  geht es dieses Wochenende in Berlin um Games, Roboter und VR-Brillen. Und: um Massenüberwachung, Menschenrechte und „Evil Memes“. Erwachsene sind nicht dabei: Teenager sollen einen eigenen Raum haben um „ihre“ Medien noch besser kennenzulernen, sich darüber auszutauschen, viel auszuprobieren und zu lernen, dass Verantwortung im Netz wichtig ist.

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