Space race – wer baut das Netz?

Netzriesen wie Facebook und Google wetteifern darum, schlecht vernetzte Orte mit Internetzugang zu versorgen und sich die Märkte zu sichern. Das hat nicht nur Vorteile.

Ein solarbetriebener WiFI-Ballon aus Googles Projekt "Loon".

Ein solarbetriebener WiFI-Ballon aus Googles Projekt “Loon”.

Anfang Juni stürzte im US-Amerikanischen Staat Washington ein Ballon ab. Er kollidierte mit einer Hochspannungsleitung und kappte die Stromversorgung der umliegenden Häuser. Trotz ihrer vermeintlichen Unbedeutsamkeit für den Rest der Welt erlangte die Nachricht aus einem Grund internationale Beachtung: es handelte sich nicht um irgendeinen Ballon, sondern um einen der ersten Ballons aus Googles Projekt Loon. Die Geschichte erinnert an eine Szene im Film Die Truman Show: ein Scheinwerfer, der einen Stern darstellen soll, fällt dem Hauptdarsteller aus dem Himmel vor die Füße. Man fragt sich: was sucht Google da oben in der Luft?

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Schöne, neue Arbeitswelt?

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Die Arbeitswelt ist im Wandel. Man spricht von einer neuen Generation von Menschen, die flexibel, mobil und selbstbestimmt arbeiten möchte. Die sogenannte „Generation Y“ gilt als innovativ und sinnsuchend, aber auch als verwöhnt und faul. Politik und Wirtschaft passen sich nur langsam diesen neuen Bedürfnissen an, um keine Wähler und Mitarbeiter zu verlieren. Und auch Arbeitnehmer nutzen die neuen Modelle nur zögerlich und arbeiten meist nicht weniger und effizienter – wie es der technologische Fortschritt verheißt – sondern sind überarbeitet bis hin zum Burnout.

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Teenager gründet Programmierschule in Nairobi

Als der damals 19-jährigen Martha Chumo die Einreise in die USA für die Teilnahme an der New York Hacker School verweigert wurde, gründete sie stattdessen Nairobi Dev School in ihrer Heimat.

Martha Chumo während ihres Vortrags auf der re:publica 2014

Martha Chumo während ihres Vortrags auf der re:publica 2014

Martha Chumo hat sich selbst das Programmieren beigebracht und hatte ein Stipendium für die New York Hacker School in der Tasche. Als sie nicht in die USA einreisen durfte, beschloss sie die Hacker Schule nach Kenia zu bringen und gründete Nairobi Dev School. Auf der re:publica 2014 sprach sie mit uns über die Umstände, die sie dazu brachten die Schule zu gründen, die bisherigen Herausforderungen, Co-Working Spaces und Startups in Afrika und wie man die hohe Arbeitslosigkeit in Kenia durch Technologie verringern kann.

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Die Bibliothek im digitalen Wandel

Im Interview sprechen Corinna Haas und Beate Rusch über die Bibliothek der Zukunft.

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In einem ganztägigen Workshop der Berliner Gazette wurde am 6. April im Berliner SUPERMARKT über digitale Bibliotheken und neue Publikationsmodelle diskutiert. Im Nachgang sprachen Christina zur Nedden mit Corinna Haas, Bibliotheksleiterin am Institute for Cultural Inquiry und der wissenschaftlichen Bibliothekarin beim Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg, Beate Rusch, über die Deutsche Digitale Bibliothek, Zugang zu Wissen und Urheberrecht und ob gedruckte Bücher bald Vergangenheit sind.

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(De)formiert die Digitalisierung unser Leben?

Digitalisierung und Technisierung sind allgegenwärtig. Erleichtern sie nur unser Leben oder verändern sie unser elementares Verhalten?

Deformation
Digitalisierung ist Teil unserer Realität geworden. Gewinnt der Mensch durch sie an Souveränität oder verliert er seine Kulturtechniken, je weniger er selbst erledigen muss? Im telegraphen_lunch der Deutsche Telekom AG am 15. April wurde gefragt, wie sich der Mensch durch digitale Helfer verändert. Die Autorin und Journalistin Kathrin Passig diskutierte mit dem Professor für Design an der Fachhochschule Potsdam und Gründer und Design Direktor bei IXDS, Reto Wettach. Moderiert wurde die Veranstaltung von Volker Wieprecht von radioeins (rbb).

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