Studium Digitale per MOOC

Mit einigen MOOCs lassen sich jetzt ECTS-Leistungspunkte sammeln. Das fordert das traditionelle Universitätsmodell aus Anwesenheitspflicht und festem Lehrplan heraus.

MOOC-Bild-Salford-Business-School-CC-BY-2.0-via-Flickr

Verschulte, vorgefertigte Bachelor- und Masterstudiengänge lassen heute wenig Raum für individuelle Persönlichkeitsbildung. Ergänzende Online-Kurse – oder MOOCs – zur Verfolgung eigener akademischen Interessen werden immer beliebter, waren bisher aber nicht vom Hochschulsystem anerkannt. Das ändert sich jetzt in Europa. Werden wir uns bald ein Studium digital selbst zusammenstellen können?

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Bookmate: Soziales Lesen in Schwellen- und Entwicklungsländern

Der digitale Social-Reading-Dienst Bookmate konzentriert sich auf Entwicklungsländer in denen große Player noch nicht aktiv sind.

Bookmate CEO Simon Dunlop während seines Vortrags auf der Frankfurter Buchmesse.

Bookmate CEO Simon Dunlop während seines Vortrags auf der Frankfurter Buchmesse.

Auf der Welt gibt es mehr Mobiltelefone als Menschen. Vor allem in Entwicklungsländern sind Handys oft der einzige persönliche Computer. Der digitale Social-Reading-Dienst Bookmate konzentriert sich auf Länder in denen große Unternehmen wie Amazon noch nicht aktiv sind.

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Shutterstock will Bausteine für Kreative liefern

Shutterstock startete als Stockphoto-Plattform und bietet nun auch Video-Clips und Musiktitel, in Zukunft auch mit datengetriebener Suchmaschinenoptimierung.

Wyatt Jenkins von Shutterstock und Thom Cummings von SoundCloud auf der Berlin Music Week 2014

Wyatt Jenkins von Shutterstock und Thom Cummings von SoundCloud auf der Berlin Music Week 2014

Fotos, Videos und Musik – all das braucht man heutzutage um ansprechende (digitale) Produkte zu entwickeln. Bisher pickten sich Grafiker und Medienhäuser ihre Inhalte von verschiedenen Plattformen zusammen. Nun bieten immer mehr traditionelle Bildagenturen und Plattformen wie Getty Images oder Shutterstock nicht nur Stockfotos, sondern auch Musik- und Audiomaterial.

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(De)formiert die Digitalisierung unser Leben?

Digitalisierung und Technisierung sind allgegenwärtig. Erleichtern sie nur unser Leben oder verändern sie unser elementares Verhalten?

Deformation
Digitalisierung ist Teil unserer Realität geworden. Gewinnt der Mensch durch sie an Souveränität oder verliert er seine Kulturtechniken, je weniger er selbst erledigen muss? Im telegraphen_lunch der Deutsche Telekom AG am 15. April wurde gefragt, wie sich der Mensch durch digitale Helfer verändert. Die Autorin und Journalistin Kathrin Passig diskutierte mit dem Professor für Design an der Fachhochschule Potsdam und Gründer und Design Direktor bei IXDS, Reto Wettach. Moderiert wurde die Veranstaltung von Volker Wieprecht von radioeins (rbb).

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Hartmut Rosa über die digitale Beschleunigung der Gesellschaft

Unsere Gesellschaft setzt in der Digitalisierung auf Beschleunigung – warum und wo die Grenzen des Menschen liegen, erklärte Hartmut Rosa Ende Januar in Berlin.

Hartmut_Rosa

Die Veranstaltungsreihe Hertie Forum Berlin beschäftigt sich mit dem Einfluss des digitalen Wandels auf Gesellschaft und Politik. Am 30. Januar diskutierte der Zeitforscher Hartmut Rosa gemeinsam mit dem Leiter der Hertie Stiftung Berlin, Michael Knoll, und anderen Gästen die soziale Beschleunigung als Grundprinzip der modernen Gesellschaft. Für Rosa kennt der Drang nach Beschleunigung nur eine Grenze: den menschlichen Körper. Bleibt die Frage offen, ob der Mensch vernünftig genug ist, diese Grenze zu akzeptieren.

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